Duldung zur Nutzung des 4-m-Bandes ausgelaufen

Die Duldung zur beschränkten Nutzung von Teilen des 4-m-Bandes durch Funkamateure in Deutschland ist am 31. August 2017 ausgelaufen. Die Duldung war Mitte Mai 2017 von der BNetzA in Form einer Amtsblatt-Mitteilung ausgesprochen worden und umfasste den Frequenzbereich 70,150 bis 70,180 MHz. Zur Nutzung waren nur Funkamateure der Genehmigungsklasse A berechtigt. Ähnliche zeitlich befristete Duldungen gab es bereits in den Jahren 2014 und 2015. Im Jahre 2016 scheiterte eine Duldungsregelung am Veto des Verteidigungsministeriums, das Primärnutzer diese Frequenzbereichs ist. Über eine Folgeregelung ist bisher nichts bekannt. Vermutlich wird der RTA für das Jahr 2018 eine ähnliche Regelung anstreben. – wolf – © FM-FUNKMAGAZIN www.funkmagazin.de

Continue Reading

BNetzA will Frequenzplan ändern – Hobbyfunk nicht betroffen

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) will Teile des Frequenzplans ändern und hat dazu in ihrem Amtsblatt mit Verfügung Nr.60/2017 einen Entwurf veröffentlicht. Es handelt um die Frequenzbereiche 450 bis 470 MHz, 694 bis 790 MHz, 1350 bis 1400 MHz und 1,518 bis 1,525 GHz. Die Änderungen betreffen Betriebsfunk/Bündelfunk, BOS-Funk, militärischen Funkanwendungen, Zugänge für Mobilfunk-Netzbetreiber sowie (im GHz-Bereich) Funkmikrofone. Jedermannfunk- und Amateurfunk-Anwendungen sind von den geplanten Änderungen nicht betroffen. Der Frequenzplan bildet die Grundlage für Frequenzzuteilungen. Die Einträge im Frequenzplan haben keine unmittelbare Rechtswirkung auf die Nutzer. Für die Frequenznutzung sind die Angaben in der jeweiligen Frequenzzuteilung verbindlich. Die Amtsblatt-Verfügung 60/2017 mit dem Entwurf der Frequenzplan-Änderungen kann im Internet unter http://t1p.de/rnn3 heruntergeladen werden. – wolf – © FM-FUNKMAGAZIN www.funkmagazin.de

Continue Reading

Aus­stel­lung zur Markt­über­wa­chung

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, eröffnet eine Ausstellung gefährlicher Produkte, die von der Behörde aus dem Verkehr gezogen wurden.   Ausstellungseröffnung am Dienstag, 18. Juli 2017  um 10:30 Uhr in der Bundesnetzagentur Tulpenfeld 4 53113 Bonn   Es handelt sich um Produkte, die auf dem deutschen und europäischen Markt nicht vertrieben werden dürfen; darunter Funkkopfhörer, Drohnen, Handfunkgeräte und Funksteckdosen. Die Geräte nutzen zum Beispiel unzulässig hohe Sendeleistungen oder in Deutschland nicht zulässige Frequenzen. Die Ausstellung zeigt auch unerlaubte Spionagegeräte wie einen Teddybär, in dessen Nasenspitze eine kleine Videokamera versteckt ist. Neben der Präsentation von Produkten informiert die Bundesnetzagentur über ihre Aufgaben im Bereich Marktüberwachung, den Schutz des Frequenzspektrums, die CE-Kennzeichnungspflicht sowie… Read More

Continue Reading

BNetzA strebt besseren Schutz vor nicht konformen China-Geräten an

Das Wirtschaftsministerium und die BNetzA wollen Verbraucher in Deutschland und Europa besser vor nicht konformen Geräten aus chinesischer Produktion schützen. Das war das Ziel von Gesprächen, die Delegierte des Ministeriums und der BNetzA mit Vertretern der chinesischen Qualitätssicherungs-Behörde “AQSIQ”und lokalen chinesischen Behörden führten. Für den “elektronischen Handel mit Produkten zur drahtlosen Audioübertragung” wurde ein “Austausch von Risikodaten (wie z.B. in der EU unzulässige Funkfrequenzen)” zwischen der BNetzA und chinesischen Behörden vereinbart. Solche Produkte (z.B. Babyphones, Funkmikrofone und Funkkopfhörer) seien der BNetzA bei der Marktüberwachung besonders häufig negativ aufgefallen. Für chinesische Hersteller solcher Produkte wurde nach Angaben der BNetzA ein Informationsblatt erstellt, in dem “über die Voraussetzungen für das Inverkehrbringen konformer Produkte… Read More

Continue Reading

Zahl der Funkstörungen konstant

Homann: “Bundesnetzagentur hilft Verbrauchern und Institutionen bei Funkstörungen“ Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur hat im Jahr 2016 über 6.000 Funkstörungen ermittelt und beseitigt. Die Anzahl der Funkstörungen blieb gegenüber dem Vorjahr konstant. “Unser Prüf- und Messdienst spürt Funkstörungen auf und behebt deren Ursache. Immer vielfältigere Funkanwendungen machen die Ermittlung und Behebung von Störungen komplexer“, erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. “Der Prüf- und Messdienst leistet einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz und sorgt für eine effiziente und störungsfreie Nutzung des Frequenzspektrums“, ergänzt Homann. Veränderungen bei den Ursachen von Funkstörungen In den letzten Jahren haben sich die Ursachen von Funkstörungen deutlich verändert. Die Anzahl der Rundfunkstörungen geht kontinuierlich zurück. Häufige hör-… Read More

Continue Reading

Grafschaft Bentheim: (Mal wieder) Piratensender ausgehoben…

Die Bundesnetzagentur hat am 14. April 2017 in der niedersächsischen Ortschaft Getelo (Grafschaft Bentheim) unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze einen UKW-Piratensender stillgelegt. Die Sendeanlage bestand aus einem ca. 50 Meter hohen Stahlgittermast samt Sendeantenne, der auf einem Anhänger montiert war, und einem Schaltschrank mit Sendetechnik. Über die Anlage wurde auf 94,5 MHz ein Musikprogramm ausgestrahlt. Das Programm wurde von außerhalb zugespielt. Die Sendeleistung soll einer Pressemeldung zufolge “mehrere Kilowatt” betragen haben. Die Anlage wurde anschließend vom Technischen Hilfswerk (THW) abgebaut. Über die Betreiber ist nichts bekannt. Die Region Grafschaft Bentheim ist in der Radiopiraten-Szene beliebt: In den vergangenen Jahren wurden dort mehrfach Piratensender errichtet. – wolf – © FM-FUNKMAGAZIN www.funkmagazin.de

Continue Reading