Amateurfunk beim Erdbeben in Italien aktiv

 

In Folge des Erdbebens der Stärke 6,2, das am 24. August Zentral-Italien getroffen und 28 Personen getötet hat, sind italienische Funkamateure im Notfunk aktiviert. Bitte haltet die Frequenz 7.060 kHz zusätzlich zu den Notfunk CoA Frequenzen im 80- und 40-Meterband für die Kommunikation innerhalb Italiens frei. Derzeit wird keine externe Unterstützung benötigt. Die italienischen Amateurfunkgruppen arbeiten entsprechend den Unterstützungsplänen mit ihrer Regierung zusammen. Alle Anfragen zur Information nach vermissten Personen sollten über das Rote Kreuz oder andere anerkannte Hilfsorganisationen geleitet werden.
IARU R1 Notfunk-Koordinator

QUELLE: Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.

CQ, CQ CQ-DX 13HN2291, Schneemann Ruft und Hört

 

Hallo HNDX Gemeinde,

Am vergangenen Wochenende entschied ich mich am Samstag Abend noch kurz auf den Berg zu fahren. Die Funkbedingungen waren ja wieder ein Traum. Aus kurz mal eben wurde dann doch Sonntagmorgen, gegen 03:00 Uhr wurden wir dann doch von der Müdigkeit übermannt. Spontan zu mir gesellte sich dann noch der Knight Rider (Miki).

Mit kleiner Ausrüstung, President Grant 2 und Wilson 1000 Magnetfuß, waren dann doch schöne QSOs vom ca. 745m hohen Idarkopf (Rheinland-Pfalz) möglich.

Am Sonntagmorgen gegen 09:30 Uhr schaltete ich daheim wieder den Kasten ein. Auf Kanal 20 hörte ich dann den Schwedenrepeater mit dem Landauer Repeater Pingpong spielen und auch sonst viele ausländische Stationen quer übers Band verteilt.
Meine Oberwelle und die Mikrowelle mögen es mir verzeihen, ich nahm die GFK Stangen und die Schweißfuß Groundplane und machte mich wieder auf den Weg zum Idarkopf.

Zu mir gesellten sich noch ein Kumpel und wieder der Miki (Knight Rider Station) mit Oberwelle.
Wieder kamen schöne QSOs zustande.
Bei dem herrlichen Wetter bestiegen wir dann noch den Aussichtsturm des Berges mit unseren Freenet Handquäken. Vom Turm hat man einen herrlichen Ausblick, die Eifel im Norden, das Saarland im Westen, im Süden sogar bis Pfälzer Wald und dahinter die ersten Kuppen der Vogesen, im Osten bis in den Taunus.
Auch auf Freenet waren wir dann erfolgreich.

Alles in allem ein sehr erfolgreiches spontanes Funkwochenende.
Ich bedanke mich bei allen Stationen die mit uns im QSO waren und auch bei denen die uns nur gehört haben.

73, 55 und auf Bald.

13HN2291, Schneemann
am Mike de Friedolin

DSC_0405

DSC_0401DSC_0402DSC_0408Screenshot_20160816-072730

Unnötiger BNetzA-Einsatz auf der HAM RADIO

 

Über einen unnötigen Einsatz der Bundesnetzagentur (BNetzA) auf der diesjährigen Amateurfunkmesse HAM RADIO berichtet das “Funk Telegramm” in seiner September-Ausgabe.

Dem Bericht zufolge besuchte ein Mitarbeiter der BNetzA-Außenstelle Karlsruhe/Reutlingen den Stand der Firma Eisch-Kafka-Electronic und stellte dort einen Mess-Sender vom Typ SIG01 sicher, der von Eisch-Kafka als Bausatz vertrieben wird. Der BNetzA-Mitarbeiter begründete dies damit, dass der SIG01 keine CE-Kennzeichnung aufweist. Außerdem sprach er ein Vertriebsverbot für den SIG01 aus und und die Firma erhielt einen Kostenbescheid der BNetzA über 433 Euro.

Offenbar hatte der BNetzA-Mitarbeiter übersehen, dass gem § 2 Abs.1 Nr. 4 EMVG Bausätze, die für Funkamateure bestimmt sind, nicht unter die CE-Kennzeichnungspflicht fallen. So ist es kein Wunder, dass die BNetzA – nachdem die Firma einen Anwalt eingeschaltet hatte – das Vertriebsverbot und den Kostenbescheid schnell wieder aufhob.

Die Kosten für die blamable Aktion trägt die BNetzA.

– wolf –

© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de